Praxis für Craniosacral-Therapie & Pränatal- und Geburtstherapie

Eszter Kaszás • Gemeinschaftspraxis Amanita • Klosterberg 11, 4051 Basel

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Fallbeispiele

Ein anderes Mal kam eine Mutter mit ihrem 4 Wochen alten Baby zu mir. Das Kind konnte nicht ohne Nuggi sein und weinte ausserdem jeden Machmittag ca. 1 Stunde lang, immer zur gleichen Zeit.

Das Kind konnte nicht ohne Nuggi sein und weinte ausserdem jeden Machmittag ca. 1 Stunde lang, immer zur gleichen Zeit. Die Anamnese ergab, dass die Geburt sehr gut und harmonisch verlaufen war, mit dem Vater alles in bester Ordnung lief, und auch die Mutter war zufrieden und die Ruhe selbst. Soviel Balance hatte ich noch selten bei einer jungen Familie erlebt, und trotzdem. Ich behandelte den Jungen zweimal nur ganz kurz, denn sobald ich ihm berührte, fing sein System an zu reagieren und er fing an zu weinen. Dies ist nicht immer ein Grund aufzuhören, aber wenn sich ein Baby oder seine Eltern sichtlich unwohl fühlen, darf man die Behandlung nicht weiter forcieren. Dies verlangt viel Fingerspitzengefühl, denn Babys können ja nicht reden.  Dann bei der dritten Behandlung geriet der kleine Knabe in einen sehr tiefen Entspannungszustand und es war ihm richtig wohl dabei. Seine Augen waren halb geöffnet und seine Mutter hielt sein Händchen. Ich konnte mit ihm und seiner Mutter zusammen sehr tief arbeiten, und die friedliche Atmosphäre dieser Behandlung war kaum zu beschreiben. Danach wollte dieses Baby nie wieder einen Nuggi im Mund haben, und auch das nachmittägliche Weinen war wie weggeblasen.

Baby und ihre Mütter sind eine Einheit, zu der meistens auch die Väter gehören. Darum ist es wichtig, bei der Behandlung von Babys und kleinen Kindern auch die Eltern mit einzubeziehen und Prozesse bei allen beteiligten Personen zu erkennen und zu begleiten.