Zahn um Zahn

Themen:

Chronische Kopfschmerzen nach Wurzelbehandlung, Spannungen in den Schädelnähten, Kieferblockade, Nackensteife

Alter Patient/in:

30 - 35 Jahre

Angewandte Methode:

Craniosacral Therapie

Wenn man voller Begeisterung und stürmisch in den eigenen Beruf verliebt ist ist, passieren einem schon zu Anfang mirakulöse Dinge, die einen einfach flashen. Ich bin sicher, der eine oder andere Leser kennt das auch. Nun, ein solcher Fall sei hier beschrieben, obwohl es nicht so furchtbar viel darüber zu erzählen gibt, aber damals hat es mich schon ziemlich beeindruckt. Zumal ich ja gar nicht genau wusste, was ich da tat. Ich war zwar entsprechend ausgebildet, aber als Rookie noch feucht hinter den Ohren. Ich folgte einfach meiner Intuition und tat mein Bestes. Offensichtlich reichte das, wie ich anderntags erfuhr. Was für ein Gefühl! Jetzt aber zur Geschichte, die gut 15 Jahre zurückliegt. Wenn ich sie damals nicht aufgeschrieben hätte, wäre sie jetzt im Nirvana der therapeutischen Erinnerungen. Here we go:

 

Einmal bat mich eine Freundin um Hilfe. Sie hatte starke Kopfschmerzen im Hinterkopf, seit sie eine Woche zuvor eine langwierige Wurzelbehandlung beim Zahnarzt hatte über sich ergehen lassen müssen. Ihre Kiefer wurden dabei für ziemlich lange Zeit auseinander gespannt. Dies war ihre zweite Konsultation gewesen, eine ähnliche Behandlung hatte sie bereits eine Woche zuvor geniessen dürfen. (Ich bin ja schon recht froh, dass es Zahnärzte gibt, aber ganz nachvollziehen kann ich die Ambition zum Ergreifen dieses Berufes nicht. Ein kleines Bisschen Masochismus muss doch dabei sein, oder?)

 

Mit ihren Zähnen war nun alles wieder in Ordnung, ihr Kopf jedoch schmerzte seither unerträglich. Die Craniobehandlung ging sehr leicht, und die Spannungen im Kieferbereich und auch in anderen Teilen ihres Schädels und im Nacken lösten sich wie von selbst. Nach der Behandlung war der Kopfschmerz noch nicht weg, aber er war vom Hinterkopf zur Stirn gewandert. Am nächsten Tag rief sie mich an und berichtete, dass der Schmerz für den Rest des Tages in der Stirn verblieben sei und danach über Nacht komplett verschwand.

 

Dieses Beispiel zeigt schön, wie mühelos ein Spannungszustand aus dem Körper gelöst werden kann, solange dieser noch nicht chronisch ist. Wäre sie erst Monate später in eine craniosacrale Behandlung gekommen, hätten sich vielleicht auch schon Spannungen anderswo in ihrem Körper manifestiert und das Auflösen aller Muster hätte wahrscheinlich mehr als nur eine einzige Sitzung in Anspruch genommen.

Hinzugefügt am:

20. November 2018

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